27 janvier 2007

schau.

es ist der 27. januar
es ist winter
es ist zeit, sich zu bewegen
es ist leise hier
es ist vielleicht nicht alles fair
ich bin
du bist
er, sie, es ist manchmal gut, manchmal schlecht, oftmals das dazwischen
es ist eine gelegenheit zum nachdenken
es ist das leben
es ist ein wärmender gedanke
und es ist hell, dort, wo es nicht dunkel ist.

14:39 Publié dans Aus dem Fenster geschaut , Mir selbst zugehört , Zusammengereimt | Lien permanent | Commentaires (0) | Envoyer cette note

06 septembre 2006

Ich war schon da.

Ich höre dich, liebe Stille.
Ich fühl dich ganz ganz nah bei mir
Du warst zu laut
Und ich hab dich entdeckt.

Ich seh dich lange lange schon, liebe Leere.
Länger als du hier gewesen bist
Hast dich angeschlichen
Doch deine Schritte waren zu bunt.

Das Nichts krabbelt aus jeder Ecke
Hat sich dort versteckt, wo ich schon gewesen bin
Hat einfach nicht genug Acht gegeben.
Ich war zu schnell.

20:48 Publié dans Zusammengereimt | Lien permanent | Commentaires (0) | Envoyer cette note

10 août 2006

Unausmerzbar. Unverzeihbar? Unausgesprochen.

Damals.
Einen Fehler gemacht?
Immer wieder nachgedacht

Damals.
Nur ein schlechter Traum?
Rückgängig zu machen war es kaum

Jetzt-
Überstanden und einen Strich gezogen
Oder hab ich mich angelogen?

Künftig;
Wage ich, darüber nachzudenken?

20:04 Publié dans Zusammengereimt | Lien permanent | Commentaires (0) | Envoyer cette note

05 août 2006

Il est fini, encore une fois.

Gerade wollte ich noch schreiben, das Schuljahr neigt sich dem Ende zu- da war es schon vorbei. Und wieder einmal ist alles anders, als davor, eine Drehung um hundertachtziggrad, die vor einem Jahr noch unmöglich gewesen wäre, unvorhersehbar. Unvorhersehbar schnell gewachsen, unvorhersehbare Reaktionen auf alles Mögliche bekommen, mein Weg schlug die kurvigstmöglichen Schlangenlinien, und fast wäre mir mein Leben aus der Hand geglitten wie ein nasses Stück Seife- doch im Großen lässt sich die Bilanz ziehen: auch wenn ich wieder beunruhigend wenig für die Schule getan habe, so gibt es wohl kein Jahr, in dem ich mehr gelernt hätte, in dem mir mehr gutes wiederfahren ist, in dem ich mich mir selbst näher gefühlt hätte, mehr gewagt habe und dadurch mehr gewonnen habe-
Ich sitze noch da wie vor einem Jahr. Doch ich weiß dass ich zwischendurch aufgestanden bin, um mir selbst näher zu kommen, und anderen.

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Und sogar die erste Ferienwoche ist schon wieder vorbei, wie kann das eigentlich möglich sein. Jetzt sitze ich hier, farblich so unperfekt wie selten gekleidet (rotes T-Shirt und rosa Hose), kaue meinen Lieblingskäse, ohne den ich nebenbei bemerkt schon längst eingegangen wäre, und denke nach, nach anderthalbstündigen und erfolgslosen Einschlafversuchen. Auch morgen- also eigentlich heute- wird mir wieder jede Chance auf Ausschlafen genommen, denn es geht 9 Uhr auf Richtung Heimatsbesuch. Aber das allererste Mal nicht allein, nein, die stets- unabsichtlich- getrennte Welt meiner Gegenwart, diesmal in menschenähnlicher Form, trifft nun auf die sorgsam abgesperrte, behütete Vergangenheit meinerselbst, und jedenfalls für mich ist das ein unvorstellbarer Zusammenstoss, wie die Vermischung zweier Farben, nehmen wir doch als Beispiel blau und rot.
Vielleicht denkt der ein- oder andere an mich (spätestens jetzt), wäre ja auch unsinnig, wenn nicht, schließlich ist das hier mein Blog. Genug gefaselt, ich wollte nur ausdrücken, wie besonders die nächsten fünf Tage für mich werden, nunja.
So viele Gedanken, die durch den Kopf spuken, unmöglich sie alle einzufangen.

Silberne Fäden,
die uns begleiten,
wo auch immer man hingehen mag
leise
ihre Kreise
über einem ziehend
auch in der Dunkelheit
hauchzart scheinend
und ebenjener Schein
niemals erlischt
sondern vielleicht sogar für Andere sichtbar wird


Langsam setzt die Müdigkeit doch ein... Gute Nacht, ihr lieben kleinen Menschen da draußen, die von meinem Gequatsche nicht genervt sind, oder jedenfalls nur ein bisschen, und die auch den Sommer genießen, wenn er so ist, wie er ist.

01:35 Publié dans Mir selbst zugehört , Zusammengereimt | Lien permanent | Commentaires (0) | Envoyer cette note

29 juillet 2006

Es ist soweit

Es ist soweit

Ich stell mich hin, lächelnd
Mit gestrafften Schultern
Blick hinauf
Und zaghaft geöffneten Händen
Armen
Fragendes Herz
Mit gestrafften Schultern
Und spüre das was du mir gibst
Das wonach ich mich gesehnt
Das wovon ich geträumt
Erhofftes Glück
Ersehnte Freiheit
Erwartete Liebe
An meinen Fingerspitzen
In meinen Handhöhlen
Ihren Duft riechend
So klar
kriechend
Durch meine Nase in mein kleines Herz hinein
Halte ihrem Anblick stand
Und lächle
Denn die drei werden nie verrinnen
Aus meinen Händen
Und binnen
Weniger Momente
Habe ich mein Herz gefunden
Und nach einigen Stunden
Beschlossen, es nicht mehr herzugeben.

23:30 Publié dans Zusammengereimt | Lien permanent | Commentaires (2) | Envoyer cette note

27 mai 2006

...und ich male uns beide als Umriss aus Kreide

War das die Sache wert?
Dass du mich so verletzt?
Hast du mir doch zu Lieben gelehrt-
Und mich auf Wolke sieben versetzt
Das ist dir jetzt egal?!
Bin vor Tränen aufgelöst
Nurnoch zweite Wahl
Voll und ganz entblößt
Für dich hätt ich ein Einhorn gesucht
Und auch das Paradies gefunden
Hätt sogar den Gott verflucht
Für nur eine deiner Stunden


Dieses Gedicht habe ich vor fast anderthalb Jahren geschrieben, in einer Phase, in der ich jeden Tag vierfünfsechs Seiten schreiben konnte und noch vor Kreativität übergesprudelt bin. Diese Phase dauerte etwa eine Woche... zurück bleibt ein Block, gefüllt mit in Worte gefassten Emotionen und einem starken Teil meiner Persönlichkeit. Jedes Mal, wenn ich ihn durchblättre, ist es, als würde ich ein altes, zurückgelassenes Ich treffen, das ich freudig in die Arme nehme, um es beruhigt weiter ruhen zu lassen.
Ich denke so oft daran zurück und lese meine Lieblingswerke, sehe meine Hände vor mir, die so schnell mit dem Bleistift über das karierte Papier glitten und weiß noch ganz genau, wie ich bei jedem der Gedichte dasaß, was ich anhatte, was ich fühlte, wer ich war.
Und dass ich es nicht mehr bin. Die Hand, vor Jahren in Ton gedrückt um einen Abdruck zu hinterlassen... du läufst vorbei und legst deine Hand auf den Abdruck von damals. Und es passt nicht. Dieselbe Hand, aber gewachsen und gestärkt.

Du erkennst mich nicht wieder
Allein.
Mein Gesicht sei noch gleich, doch du weißt nicht, ob das reicht, um nicht alleine zu sein.


All-ein. Alles eins.

Danke.

22:00 Publié dans Zusammengereimt | Lien permanent | Commentaires (0) | Envoyer cette note

02 avril 2006

Die Nacht

Gestern Nacht noch im Tal der Tränen
Was hätt ich für ein Licht gegeben
Das mir hilft mich sicher zu wähnen
Und aus dem Bette zu erheben
Die Monde schwinden vor mich hin
Das Dunkel wird des Tages Sinn
Und weiter schlaf und träum ich mich fort
Bis zu einem andren Ort
Vielleicht heute, vielleicht morgen
Gestern gabs noch keine Sorgen
Doch gestern ist schon lange her
Und ich versink im tiefen Meer
Die Blasem steigen, der Atem schwindet
Ich seh was man mit Himmel verbindet-
Doch weder gestern, heut noch morgen
Konnt ich ertränken Kummer und Sorgen


Jetzt ist alles ganz, ganz anders. Und ob ich irgendwann auftauchen kann, um endlich glücklich zu sein- wolkenlos himmelblau glücklich- steht noch in den Sternen... Es liegt bei mir, aber ich muss meine Angst überwinden, und ein bisschen Schmerz zufügen, um großes Leid zu ersparen...

Gute Nacht, liebe Welt.
Hoffentlich geht morgen auch sicher die Sonne auf.


P.S.: Ein Titel für das Gedicht werdet ihr umsonst suchen :>

02:20 Publié dans Zusammengereimt | Lien permanent | Commentaires (1) | Envoyer cette note