23 juillet 2006
That's Life
Leben ist eines dieser Worte, dessen jeder einzelne Buchstabe eine andere kräftigwundervolle Farbe hat; ein grünes L, ein blaues E, das B in gelb und N in rot und ich schließ die Augen und seh die geschwungenen Linien graziös freundlich stark vor mir schweben und streck die Hand danach aus und sehe...
Ich sehe dass sie schon in meiner Hand liegen. Da liegen sie alle auf einem kleinen Häufchen und warten nur darauf, aufgeweckt zu werden, sanft wachgestupst vielleicht, vielleicht mit einem Kitzeln, ganz sicher kein wachrütteln oder gar fallen lassen. Aber schön friedlich ist es, ihnen zuzusehen, alle herzig, alle wundervoll. Liebenswert auf tausend Arten, tausend Arten und Attitüden und Eigenschaften in sich vereinend. Verschlungen ineinander und Hand in Hand in meiner Hand, da sitzen sie ja noch immer, und warten darauf, groß genug zu werden, als dass ich sie loslassen würde für ihren eigenen Weg, der doch auch meiner ist, weil wir ihn zusammen gehen, weil wir ihn ohneeinander nicht gehen könnten und wollten und auch müssen wir zusammen sein ,denn wir sind eins. Und drum merk ich wie ich mir selbst beim schlafen zugeschaut hab und dass ich all ihre Farben in mir trag und manchmal blitzen sie auch aus mir heraus, sogar alle zusammen, auch aus meinen Augen und wahrscheinlich hauptsächlich aus meinem Herzen und ich genieße es, denn ich merke, dass ich es kann.
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12 juillet 2006
Die erste Nacht
Schade, dass sich der Geruch der frischen kühlen Sommernacht nicht einfangen lässt. Das hingebungsvolle Einsaugen der Nachtluft, das kribbelnde Gefühl weil man bei sich weiss, den Weg, den der unruhige Atem zurücklegt, genau spüren zu können... das Parfum der Nacht
Schade, dass sich die dunkelsamtene Schwärze der Nacht nicht aufbewahren lässt, die sich allein um den Körper schmiegt wie eine perfekt sitzende zweite Haut, eine durchsichtige Elefantenhaut die uns gleichzeitig beschützt und trotzdem mehr durchlässt als tags, die unser gesamtes Handeln und Denken ändert... solang sie da ist
Zu schade, dass der Augenblick des ersten erlösenden Regentropfens auf der Haut so unendlich schnell vorbei ist viel zu schnell zu schnell, um je genug davon bekommen zu können zu schnell um die Augen zu schließen und sich darin verlieren zu können das Warten auf den Zweiten und Dritten viel zu schnell vorbei, das freudige Gefühl des Fragens, ob man sich den alles erlösenden Augenblick nicht nur eingebildet hätte, das Hoffen und Warten
Zu schade, dass die Nacht nicht halb nicht viertel nicht hundertachtundzwanzigstel so langsam vorbei ist, wie man es sich hofft wie man danach sehnt, zu schade wenn die Kühle weicht und das schweigende gütig lächelnde und Jedem bekannte Gesicht des Wesens, das mehr als nur Nacht war, ist, sein wird, verblasst, verschwindet, hinabtaucht in ihr Reich zurück
Zu schade, dass man sich nicht ewig in den Worten verlieren kann, drin versinken und sich darin einhüllen wie in Seide, frische wohltuende Seide, beruhigende Seide, die niemals wehtun könnte oder unangenehme Überraschungen bürge
Zu schnell ist es vorbei und seufzend drehe ich mich weg vom Fenster, den Augenblick in meinem Herzen bewahrend, auf den Nächsten wartend, in der leisen Gewissheit, dass er kommen wird. Der Moment, der mein Herz beruhigt und alle Schatten daraus wegstrahlt, so kraftvoll wie tausend Sonnen.
23:45 Lien permanent | Commentaires (0) | Envoyer cette note
10 juillet 2006
ganz tief in mir drin
Meine Hand auf mein Herzchen gelegt... spür ich meinen Pulsschlag gleichmäßig sanft unaufhörlich ganz tief
Die Augen geschlossen höre und fühle ich das Leben in mir
Das Lächeln welches aus meinem Innren strömt wallt durch das Herz hinaufhinaufhinauf auf meine Lippen und langsam fangen sie an, sich zu einem Lächeln zu verziehen
Auch wenn ich heute ein paar augenbrauenzusammenzieh-momente hatte, hab ich doch endlich versucht, nur das Gute zu sehen.
Wo Schatten ist, ist auch Licht
Und dadurch dass ich verstanden habe, dass Pessimismus mich selbst behindert und allein
Allein der Versuch, die Dinge, die mich betrüben, als Chance zu sehen.. dadurch stiehlt sich das kleine esistallesgutsolangduessosiehtlächeln in mein Gesicht.
23:55 Publié dans Mir selbst zugehört | Lien permanent | Commentaires (1) | Envoyer cette note
08 juillet 2006
un poco mejor, pienso.
Gestern und heute war die Feuerprobe für la camera. Sie bestand mit Bravour, ich liebe jedes einzelne Bild der letzten 24 Stunden, hier zu sehen.
When the last eagle flies
Over the last crumbling mountain
And the last lion roars
At the last dusty fountain
In the shadow of the forest
Though she may be old and worn
They will stare unbelieving
At the Last Unicorn
Neu ist auch die Filmliste :)
18:30 Publié dans Aus dem Fenster geschaut | Lien permanent | Commentaires (0) | Envoyer cette note
05 juillet 2006
Il est temps.
..... esistzeit zum Augen schließen und Gedanken nachhängen
..... esistzeit zum ganz leise nur für sich Lächeln
..... esistzeit zum am Fenster sitzen und die Welt beobachten, die Welt, die sich doch auch ohne einen selbst dreht.
..... esistzeit zum Tun und Lassen, was man schon immer tun oder lassen wollte
..... esistzeit zum Fragen stellen, sich selbst kennen lernen, sich Unvorstellbares vorstellen
..... esistzeit zum Glücklichsein.
..... esistnichtnurjetztzeit, sondern immer-..... esistzeit, damit zu beginnen.
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12:30 Publié dans Aus dem Fenster geschaut | Lien permanent | Commentaires (0) | Envoyer cette note
28 juin 2006
Peux-je raconter l’histoire de la Madame La Petite?
Oder :
Z#urück zum Ursprun#g
Heute wurde mir der lang und sorgfältig gehegte Wunsch einer Digitalkamera endlich erfüllt- statt des Teppichs, den mir meine Mutter seit Wochen versucht hatte, schmackhaft zu reden (ich will ihn doch eh nicht essen…). Doch ich bleib ein Mal, ein einziges Mal, standhaft. Das Ergebnis stand heute vor mir- frisch getauft auf Madame La Petite, ma nouvelle meilleure copine, peut-être, comme ci, comme ca.... je ne sais pas :)
Madame La Petite. Und dazu noch so viele aufmerksame wundervolle Geschenke, zusammengepfriemelt von den Händen meiner Freunde, erwartungsvoll, leise lächelnd, etwas traurig, weil sie mich nun nicht mehr länger damit aufziehen können.
Kommen wir zurück zum Ursprung. Jedenfalls ich. Es hat was von einem Bunjee- Seil, man wirft sich heraus um zu fliegen, fliegen, fliegen, des puren... Weg-Seins willen. Und wird wie von einem starken Seil zurückgehalten, sich ganz fallen zu lassen. Und wieder zurück gezogen, katapultiert. Zurück zum Ursprung eben. Egal, wie oft. Erbarmungslos fest. Wie soll ich es ausdrücken, ohne das zu sagen, was nicht gesagt werden will, kann, soll? Ich bin grad auf dem Weg zurück zum Ursprung. Auch wenn ich es nicht möchte, noch habe ich das Seil nicht gekappt und noch habe ich es nicht vor, denn auch wenn es mich von der Freiheit fernhält, ist es immernoch ein Stück Sicherheit, in der ich stets ein bisschen aufgehe. ![]()
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