23 juin 2007
Es ist kurz vor knapp!
In zwei Tagen schon irre und wirre ich mich durch Hamburg, nebst 33 anderen Spezialisten, von denen mehr als die Hälfte nur darauf aus ist, so betrunken wie möglich zu werden und die AOL-Arena zu besuchen. Da nach Ankunft zurück in Bamberg (auf die ich mich jetzt schon freue) nicht nur mein Geburtstag vorüber ist, sondern so ziemlich auch der Juni, wird der allmonatliche Blogeintrag schon jetzt verfasst und somit der rituelle Zeitpunkt vorgezogen.
Man braucht nicht zu denken, ich sei in dem letzten.. halben Jahr besonders beschäftigt gewesen. Oder dass ich meine Gedanken nicht öffentlich festhalten wollte. Zwar stimmt beides ein wenig, doch im Prinzip war (und werde ich immer sein) ich einfach nur zu faul.. und musste mich mit manchen Gedanken erstmal selbst anfreunden. Teile davon wären auch einfach nur zu unangenehm gewesen. Kurz... man hat nichts verpasst. (Der Besucher, der zufällig gerade hierher gestolpert ist fragt sich wovon ich eigentlich rede, kratzt sich ausgiebig und verlässt die Seite. Meine Fantasie liebt mich.)
Zurückgreifend schiebe ich alles auf meine Kreativität, die unter dem Winter ziemlich gelitten hat, sich jedoch gottseidank langsam wieder re...regenene... äh... erholt hat.
So, gut. Dann lassen wir die Vergangenheit doch mal Vergangenheit sein und blicken gemeinsam in bisschen in die Zukunft.
Irgendwo im tiefentiefen, dunklen Keller wartet auf mich ein großergroßer, dunkler Koffer, der für die nächsten Tage der Bewacher meines Besitztumes wird. Eigentlich wäre mir die Reise relativ gleichgültig, sodass ich mir nicht die Mühe machen würde, pessimistisch zu denken. Schließlich ist es nichts als eine typische Klassenfahrt mit einer typischen Klasse, einer typischen Klassenlehrerin und einem typischen Sportlehrer, der seine typischen Sportlehrer-Macho-Sprüche abfeuert und mit typischem weiblichen Augenrollen kommentiert wird. Jedoch... jedoch! Ja, ich habe das großartige Vergnügen, genau zur Halbzeit unserer formidablen Viaje Geburtstag zu haben.
Und da mir schon seit Beginn meines Lebens klar war, dass dieser Tag, dieser eine kleine Tag im Jahr, für mich immer ein besonderer zu sein hat... bin ich enttäuscht. Ich mag nicht, dass mir der typische Sportlehrer sein typisches Grinsen zuwirft, und ich will nicht die für typisch unbeliebte Lehrerinnen typische Deutschlehrerinnenstimme hören, und ich will nicht, dass mir betrunkene Menschen gratulieren, nicht weil sie mich mögen, sondern weil ich halt da bin. Wahrscheinlich mache ich mir viel zu viele Gedanken über viel zu viele Situationen, von denen einige nichtmal eintreten werden (hoffentlich.. ich verweise auf die Kapazität meiner Fantasie)- aber... ich wünsch mir doch einen schönen Tag, einfach weil ichs gern so hab.
17:45
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29 avril 2007
Was noch nachzuholen war...:
Ich möchte gern ein bisschen erzählen, warum es mir grade gut geht und ich elanvoll durch die Gegend hopse.. ein bisschen erzählen von gestern, von mir, von einem Himmel voller Sterne.. undsoweiter :)
Ich komme von einem wunderbaren Abend und einer sehr schönen Nacht in einem kleinen Dörfchen irgendwo hinter tausend anderen Ortschaften, heimchauffiert in einem großen gelben VW-Bus inklusive lieben Menschen und fröhlicher Musik, denn, deeeeenn: aufgrund des achtzehnten Geburtstages einer tolltolltollen Freundin trafen sich gestern viele Leute um zu essen, zu trinken, am Lagerfeuer zu sitzen, Gitarre zu spielen und sich einfach nur zu unterhalten. So viel unterhalten. Und jetzt sitze ich hier, eine Monstersonnenbrille auf der Nase, ein Kaleidoskop direkt vor ebenjener, schöne Lieder hörend... der Sommer ist schon absolut da. Man braucht nichtmal Sonne, um das zu bemerken...
Manchmal frage ich mich, warum so viele Menschen eine Vorliebe für Seifenblasen haben. Oder warum jeder von dem Geruch der Knete fasziniert ist... oder warum niemand genügend Selbstdisziplin hat, sich davon abzuhalten, mit einem Kaleidoskop zu spielen.
All diese Dinge befinden sich zumeist in meiner unmittelbaren Reichweite. Nicht nur Kinder lieben dieses rein objektiv betrachtet sinnlose Spielzeug, erfreuen sich für ein paar Sekunden an schillernden Kugeln die durch die Luft schweben, es ist eine Vorliebe, die insgeheim tausende von Köpfen und Herzen in ihren Bann gezogen hat. Und ich liebe diese Tatsache.
Ein Wochenende später und trotz allem nicht viele Erfahrungen reicher genieße ich die Tatsache, morgen nicht in die Schule gehen zu müssen ... genieße das, genieße das... genieße es, bald wieder mit einer Freundin zu reden, die mir so sehr fehlt, genieße den kleinen Bach aus Buchstaben der direkt aus mir auf das virtuelle Papier rieselt und die verschiedensten Worte formt. Genieße die Sonnenstrahlen, noch ist es nicht zu heiss, und Musik, und meine neue Frisur, wieder monalich selbstgeschnitten. Darauf möchte ich gern noch etwas näher eingehen. Vor etwas mehr als einer Woche, an einem wohligwarmen Donnerstag, ereignete es sich, dass auf einem Hof eine Gruppe von Menschen zusammentraf um etwas Zeit miteinander zu verbringen, herumzubasteln im Dienste der Musik, undsoweiter. Da wollte ein kleines, vertrauendes Mädchen einen Teil seiner Haupthaarfrisur in die ewigen Jagdgründe schicken und legte ihrer Freundin eine große, silbern schimmernde Schere in die Hand. Fröhlich unterhielten sich die beiden, während das Haare Strähne um Strähne kürzer ward und irgendwann einmal die Frseuse abließ vom Kopfe ihres Gegenüber. Sie liefen zu einem Spiegel und freudvoll präsentierte die Künstlerin das Werk. Die Bekünstlerte schlug die Augen auf und...
fand es furchtbar. schrecklich. grauenhaft. Nicht "es", sondern "sich". Tränen flossen, Stimmen überschlugen sich, über Nasen tropften salzige Meere auf die Kleidung... und das tat ja so gut!
Keine drei Tage später steht dasselbe Mädchen vor dem Spiegel und lächelt.
Ich glaube, es sagt "Dankeschön" ...


22:45
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21 mars 2007
Vois sur ton chemin
Gamins oubliés égarés
Donne leur la main
Pour les mener
Vers d'autres lendemains
Sens au coeur de la nuit
L'onde d'espoir
Ardeur de la vie
Sentier de gloire
Bonheurs enfantins
Trop vite oubliés effacés
Une lumière dorée brille sans fin
Tout au bout du chemin
Sens au coeur de la nuit
L'onde d'espoir
Ardeur de la vie
Sentier de la gloire
05:47
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12 février 2007
Das Thermometer ist meine Waffe
Endlich! Das Wochenende ist vorbei! Doch mein Leiden neigt sich nur langsam seinem Ende entgegen. Pünktlich zum Wochenende brach die fies in mir schlummernde Grippe aus, die die nächsten Tage zu den langweiligsten meines Lebens werden ließ. Nein, es war nicht schön. Ja, das weiß wohl jeder, aber ich brauche jedes Mitgefühl, das ich bekommen kann, ich suhle mich doch so gern darin.
Heute, es ist Tag 4, ich kann wieder halbwegs reden, ohne das Bedürfnis zu verspüren, mich deswegen selbst zu verarschen. Selten nasal, wirklich. Wenn ich nicht in meinem Bett lag und mich über meine Stimme lustig machte, lag ich in meinem Bett und schlief. Oder ich lag auf dem Sofa und schlief. Oder ließ mich von meiner Mami verhätscheln und mit Drogen, äh, Schmerzmitteln vollpumpen. Ich mag Medizin, echt. Sie gaukelt einem vor, alles wäre wieder gut, das ist doch wirklich toll! ...Oder ich lag in meinem Bett/auf dem Sofa/auf dem anderen Sofa/im Bett Mutters (wegen der Bettwäsche. Blau wirkt beruhigend, das weiß man doch. Wirklich nur wegen der Bettwäsche!) in einem Zustand, nennen wir das Kind beim Namen, komatös. Dabei sind mir tolle Sprüche eingefallen, die super für Glückskekse geeignet wären, aber da ich mich nicht kurz fassen kann, muss es erstmal so riesige Kekse geben, bevor ich sie verkaufe. Oder man faltet die Zettel. Egal.
Der einzige menschliche Kontakt in den letzten, grausamen Tagen hieß, äh, heißt Mutter. Ich habe schon fast vergessen wie Menschen aussehen, ich denke, so ging es Picasso auch, er hatte bestimmt länger mal was Ansteckendes und so kam es dann zu seinen Bildern, weil er keine Mama hatte, die ihn zwang, blöde Äpfel zu essen und ständig Fieber zu messen und ihn durch den Versuch, ihn in den Schlaf zu streicheln, aufweckte. Ich brenne darauf, wieder unter Leute zu können, über Exen zu spekulieren, sich lauthals über Lehrer aufzuführen, ständig -ständig, verdammt- in die Seite gepiekst zu werden, "Um sicher zu gehen, dass du noch kitzlig bist", kurz: normales Schulleben und Freunde und und und... aber so viel zu schlafen war trotzdem toll.
11:56
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30 janvier 2007
Jeder Tag ist ein schöner Tag
Der Frühling leuchtet mit hundert Blumen,
der Herbst mit seinem Erntemond.
Im Sommer kühlte die leichte Brise, der Winter
verzaubert das Land.
Wenn der Geist sich nicht an kleinen Dingen
stört,
ist jeder Tag ein schöner Tag.
Darf ich jeden bitten, zu lesen, zu leben, zu fühlen, zu sein?
21:05
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100 Wege zum Glücklichsein
Ein Zen-Schüler, der sich mit Jesu Lehre gut auskannte, fragte einst seinen Lehrer: "Warum hat Jesus eigentlich gesagt, dass wir niemals ins Reich Gottes kommen können, wenn wir nicht werden wie Kinder?"
Der Lehrer antwortete: "Kleine Kinder haben keine Angst, zu fallen. Es macht ihnen auch nichts aus, wenn sie sich zum Narren machen. Wer glücklich sein will, kann von den kleinen Kindern lernen."
20:27
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27 janvier 2007
schau.
es ist der 27. januar
es ist winter
es ist zeit, sich zu bewegen
es ist leise hier
es ist vielleicht nicht alles fair
ich bin
du bist
er, sie, es ist manchmal gut, manchmal schlecht, oftmals das dazwischen
es ist eine gelegenheit zum nachdenken
es ist das leben
es ist ein wärmender gedanke
und es ist hell, dort, wo es nicht dunkel ist.
14:39
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, Mir selbst zugehört
, Zusammengereimt
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19 décembre 2006
Ein Augenblick
Wir haben eine neue Uhr.
Nachdem unsere alte stehen geblieben ist und sich weder durch Gewalt noch Fluchen noch neue Batterien noch heimliches Gutzureden reparieren ließ und Bekanntschaft mit dem Mülleimer machen musste, wurde es Zeit für eine neue.
Das war für uns alle nicht sehr leicht. Wie meine Mutter mir gerührt erzählte, erwarb sie unsere schwarze Quartzuhr mit goldenen Zeigern aber dafür ohne Ziffern in der Zeit kurz vor meiner Geburt in einem Kurort. Ich nehme an, wäre meine Erzeugerin damals nicht bis oben hin gefüllt mit Muttergefühlen gewesen, hätten wir wohl schon längst eine neue Uhr gekauft, auf der auch ungeübte Augen erkennen, ob es 4 oder 5; 7 oder 8 Uhr ist. Die neue sieht ihr garnicht mal so unähnlich. Auch schwarz, auch Quartz, aber mit Ziffern und silbernen Zeigern und, meiner Meinung nach, unerträglich laut.
Bei jedem Blick auf "das neue Ding" zucke ich innerlich leicht zusammen; jedes "tick" verärgert mich. Jetzt schon sehe ich mich in einer Nachtundnebelaktion in einem schwarzen Rolli und Hose und rutschfesten(!) Socken auf einen Stuhl klettern um sie mysteriöserweise verschwinden zu lassen. Vielleicht im Fluss versenken oder so.
Wir haben eine neue Uhr. Ich mag sie nicht.
17:33
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21 octobre 2006
Bericht wird folgen :)
Mal wieder bin ich viel zu früh aufgestanden und habe noch fast anderthalb Stunden Zeit.
Wie nutzt man diese am sinnvollsten?
Da ich die Antwort auf jene Frage eh nicht weiß, bastle ich lieber an meinem Blog.
Au revoir!
10:43
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27 août 2006
vingt-sept, vingt-sept
Der siebenundzwanzigste August. Ich blicke ein Jahr zurück.
Und erinnre mich an ihn als wäre es letzte Woche gewesen, aber das ist es nicht, da liegt viel viel viel dazwischen. Ich benutze diesen Tag als eine Art Stützpfeiler, denn man kann sagen, dass vor einem Jahr alles begann. ... gedrehtes Leben-
Noch vor einem Jahr, ich sehe vor mir, was ich trage, bis zu den Ohrringen ist jedes Detail vorhanden... drei Gestalten auf einer Steinbank, völlige Dunkelheit, Lachen. Leben um einen herum. Ein Mädchen im Wald. Und der Mensch mittendrin, ich, ich, ich... setze den ersten Schritt. Überhaupt nicht wackelig. Ungewohnt... gut. Und dann führte das eine zum anderen und das wiederum zum nächsten und... der verschlungene, aber feste Weg führt. Zu einem Ende. Um nicht zu sagen einem Happy End.... vorläufig, denn abgeschlossen ist noch lange nichts.
Seufzend und mit einem selten gefühlten Moment der Zufriedenheit, ja, kann ich mich zurücklehnen... und den Blick auf die Zukunft richten. Auf den nächsten siebenundzwanzigsten August.
18:10
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, Mir selbst zugehört
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19 août 2006
Bin daha- wer nohoch..?
dieser Eintrag entsteht mehr oder weniger gezwungenermaßen, aus Pflichtgefühl den Lesern gegenüber(ha! ..kurzer Auflacher); offiziell bin ich seit Montagnachmittag heimgekehrt, ein Teil meiner Gedanken hängt aber immernoch irgendwo in Hildesheim, wo M’era Luna stattfand. Ich möchte zusamenfassend sagen, dass es, wie erwartet :), sehr schön war, nähere Ausführungen würden womöglich langweilen. Doch ich habe ein bisschen gemerkt, dass ich wieder ein Stück gewachsen bin.
More deep? Maybe.
Sehr viel mehr ist nicht passiert, ich hab die letzten Tage mit tollen Menschen verbracht und wenn ich allein war, mich der Musik zugewandt, meine Lieblingslieder gehört. Und gemalt.
...nichts besonderes, und schon lange nichts, wofür man Talent benötigt, aber Ornamente, Seitenüberseiten an Ornamenten... lilapinkgrünschwarz... als Meditation hervorragend geeignet...macht es einfach Freude und beruhigt ungemein.
...
Darum stehen jetzt auch schon seit mehreren Wochen ein Wasserfarbmalkasten und mein wundervoller Pinsel immer in Reichweite.
Kurzum- ich genieße es.
Jedenfalls die zweite Hälfte des Tages, es ist schwer, nicht jeden Tag bis 12 liegenzubleiben, und noch schwerer, nicht den ganzen Tag in Pyjama rumzuspringen; die Menschheit weiß, wovon ich rede.
01:59
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10 août 2006
Wegenweilgenaudemda.
Die Hand voller Brennesseln, aber glückglückglückglücklich
Wegen dem kleinen quietschenden Wesen auf meinem Bett
Wegen so toll weichen Haaren
Wegen einem schon immer gewünschten neuen Pinsel
Wegen dem halb bepackten Koffer neben mir
Wegen Tarnfarbe auf meinem Gesicht und dicken Socken an meinen Füßen und Plänen für morgen und. Und.
04:00
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09 août 2006
Ein bisschen zurück, ein bisschen Frühstück
... und auch bald wieder weg :)
nach fünf tollen Tagen voller Trägheit, Daueressen und viel Gelächter und Gekarte befinde ich mich wieder in den gewohnten vier Wänden, den Koffer ausgepackt und den nächsten schon wieder offen, bereit zum Befüllen. Doch heute Abend gibt es erstmal ein kleines fröhliches Wiedersehen.
Ich bin auch ein wenig stolz auf mich, ich habe es tatsächlich geschafft, vom ersten bis zum letzten Tag eine Art Tagebuch in Briefform zu führen, nur für mich. Ich habe fünf Seiten vollbekommen, obwohl wir wirklich kaum etwas Nennenswertes unternommen haben, ausser vielleicht den Ausflug nach Erfurt (ein Tipp für Nicht-Erfurter: das Eis ist der helle Wahnsinn und der Schokoladenladen nur zu empfehlen, doch genug der Werbung, ich werde ja nicht dafür bezahlt), doch das... wars schon. Bei dem Wetter war allerdings auch nicht so viel rauszuholen. Natürlich hab ich auch wieder emsig Fotos geschossen, die ich heute alle noch auswerten werde, viel Zeit bleibt mir dafür gerade nicht, aber da ich mehr als ausgeruht bin, sollte ein wenig Stress kein Problem darstellen.
Nungut, ich möchte durch ein zu langes „Essay“ nicht den Eindruck erwecken, dass es doch noch etwas Mitteilungswürdiges gegeben hätte, darum schließe ich hier ab.
Une bonne nuit? Oui, je pense :).
21:55
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23 juillet 2006
That's Life
Leben ist eines dieser Worte, dessen jeder einzelne Buchstabe eine andere kräftigwundervolle Farbe hat; ein grünes L, ein blaues E, das B in gelb und N in rot und ich schließ die Augen und seh die geschwungenen Linien graziös freundlich stark vor mir schweben und streck die Hand danach aus und sehe...
Ich sehe dass sie schon in meiner Hand liegen. Da liegen sie alle auf einem kleinen Häufchen und warten nur darauf, aufgeweckt zu werden, sanft wachgestupst vielleicht, vielleicht mit einem Kitzeln, ganz sicher kein wachrütteln oder gar fallen lassen. Aber schön friedlich ist es, ihnen zuzusehen, alle herzig, alle wundervoll. Liebenswert auf tausend Arten, tausend Arten und Attitüden und Eigenschaften in sich vereinend. Verschlungen ineinander und Hand in Hand in meiner Hand, da sitzen sie ja noch immer, und warten darauf, groß genug zu werden, als dass ich sie loslassen würde für ihren eigenen Weg, der doch auch meiner ist, weil wir ihn zusammen gehen, weil wir ihn ohneeinander nicht gehen könnten und wollten und auch müssen wir zusammen sein ,denn wir sind eins. Und drum merk ich wie ich mir selbst beim schlafen zugeschaut hab und dass ich all ihre Farben in mir trag und manchmal blitzen sie auch aus mir heraus, sogar alle zusammen, auch aus meinen Augen und wahrscheinlich hauptsächlich aus meinem Herzen und ich genieße es, denn ich merke, dass ich es kann.

23:37
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08 juillet 2006
un poco mejor, pienso.
Gestern und heute war die Feuerprobe für la camera. Sie bestand mit Bravour, ich liebe jedes einzelne Bild der letzten 24 Stunden, hier zu sehen.

When the last eagle flies
Over the last crumbling mountain
And the last lion roars
At the last dusty fountain
In the shadow of the forest
Though she may be old and worn
They will stare unbelieving
At the Last Unicorn
Neu ist auch die Filmliste :)
18:30
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05 juillet 2006
Il est temps.
..... esistzeit zum Augen schließen und Gedanken nachhängen
..... esistzeit zum ganz leise nur für sich Lächeln
..... esistzeit zum am Fenster sitzen und die Welt beobachten, die Welt, die sich doch auch ohne einen selbst dreht.
..... esistzeit zum Tun und Lassen, was man schon immer tun oder lassen wollte
..... esistzeit zum Fragen stellen, sich selbst kennen lernen, sich Unvorstellbares vorstellen
..... esistzeit zum Glücklichsein.
..... esistnichtnurjetztzeit, sondern immer-..... esistzeit, damit zu beginnen.

12:30
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28 juin 2006
Peux-je raconter l’histoire de la Madame La Petite?
Oder :
Z#urück zum Ursprun#g
Heute wurde mir der lang und sorgfältig gehegte Wunsch einer Digitalkamera endlich erfüllt- statt des Teppichs, den mir meine Mutter seit Wochen versucht hatte, schmackhaft zu reden (ich will ihn doch eh nicht essen…). Doch ich bleib ein Mal, ein einziges Mal, standhaft. Das Ergebnis stand heute vor mir- frisch getauft auf Madame La Petite, ma nouvelle meilleure copine, peut-être, comme ci, comme ca.... je ne sais pas :)
Madame La Petite. Und dazu noch so viele aufmerksame wundervolle Geschenke, zusammengepfriemelt von den Händen meiner Freunde, erwartungsvoll, leise lächelnd, etwas traurig, weil sie mich nun nicht mehr länger damit aufziehen können.
Kommen wir zurück zum Ursprung. Jedenfalls ich. Es hat was von einem Bunjee- Seil, man wirft sich heraus um zu fliegen, fliegen, fliegen, des puren... Weg-Seins willen. Und wird wie von einem starken Seil zurückgehalten, sich ganz fallen zu lassen. Und wieder zurück gezogen, katapultiert. Zurück zum Ursprung eben. Egal, wie oft. Erbarmungslos fest. Wie soll ich es ausdrücken, ohne das zu sagen, was nicht gesagt werden will, kann, soll? Ich bin grad auf dem Weg zurück zum Ursprung. Auch wenn ich es nicht möchte, noch habe ich das Seil nicht gekappt und noch habe ich es nicht vor, denn auch wenn es mich von der Freiheit fernhält, ist es immernoch ein Stück Sicherheit, in der ich stets ein bisschen aufgehe. 
00:20
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11 juin 2006
.. mehr als Tausend.
Gestern
Heute
23:35
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07 juin 2006
Auszug aus dem Tagebuch, geführt während dem WGT Leipzig
Samstag, 3. Juni Teil II von: Leben und so in Leipzig
02.30 Uhr (also eigentlich schon Sonntag)
Wegkomplimentiert von dem ... eindrucksvollen Konzert, zu dem ich nur aus einem Grund gegangen bin..
Es war proppenvoll und so schwarz wie die Anfangssequenz aus Blade- so kommt es mir im Nachhinein jedenfalls vor. Während ich schreibe, höre ich Schreie und viel zu laute Musik. Oder so. Techno eben..
Hab mich heute Morgen doch tatsächlich in einer Gemeinschaftsdusche gesäubert, das will ich nie wieder tun; ich hatte jede einzelne Sekunde Angst, dass jemand reinkommen könnte, was Gott sei Dank nicht passiert ist.. [Anm.: Ja, ich musste noch 3 Mal da rein und hatte übermenschliches Glück, ich bin dankbar, dass nie jemand kam!]
Zu meinen heutigen Errungenschaften zählen ein Gürtel im Schachbrettmuster, ein Lederbändchen, das ich irgendwo fand und einfach mitgenommen hab, lila Ohrstecker in Totenkopfform, schwarz-lila Würfelhaargummis, ein echtes RedHotChiliPeppersPädsch und weitere nette Bekanntschaften. [Anm.: Ja ich weiß, es langweilt, zu lesen, aber da muss man eben durch]
Es tut gut, wenn man wie hier einfach jeden duzen kann und merkt, dass auch diese Menschen einfach nur Menschen sind. Ich fände es bedrückend, dauerhaft in dieser Welt zu leben, aber es macht sie glücklich, das kann und konnte ich schon sehen. Diese Charakterstärke, Fantasie und meist fröhliche Dunkelheit, das sind Gefühle die ich spüre, die bei ihnen allen mitschwang, es ist atemberaubend. Ich will diese Erfahrung um nichts in der Welt missen und ich freue mich, diesmal bewusst weiter zu erfahren und zu leben.
Mein Verkauf bei Wacken steht sogar zur Diskussion. Wahnsinn. Leben. [Anm.: Ok, nächstes Jahr erst, aber hey: Leben!]
Der Verkauf macht Spaß- noch lernen, wie das mit den Piercings geht und voilà! [Anm.: Ich habe es nicht auf die Reihe bekommen]
Seit gestern Nachmittag bin ich fix und fertig wieder zurück, es war anstrengend, aber ich vermisse es schon seit wir losgefahren sind. Der nächste Event, bei dem ich wieder verkaufen darf, ist M'Era Luna Anfang August, ich bin gespannt. :) Jedes Mal, wenn ich gestern oder heute jemand gesehen habe, der völlig schwarz gekleidet war, musste ich dieser Person einfach zulächeln- doch im Gegensatz zu Leipzig lächelte hier niemand zurück. Das hat mich wieder runtergeholt.. und ich finde es so traurig. Warum kann die Welt kein Lächeln zurückwerfen?
~Der Event~
~Der Stand~
~Die Fotos~
~Die schwarze Version von Ikea~
~Die Kleidung~
17:45
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23 mai 2006
Schnipp Schnapp...Haare ab.
I want you to listen to me without judging me.
Am Sonntag beschlossen, eine Veränderung muss her.
Ich war gestern kurzfristig beim Friseur, meine Begleitung hatte die Form meiner im wahrsten Sinne des Wortes wundervollen Freundin Mona...die auch gleich die gesamte „Bestellung“ übernommen hat.
Heraus kam ein überraschend sehr kurzer fluffiger verträumter-Mädchen-Haarschnitt...ich sehe aus und fühle mich wie ein komplett anderer Mensch. Ich werde anders wahrgenommen und seit kurzem nehme ich auch anders wahr...irgendwie dreht sich eben alles zum Licht wie mir eine schlaue Seele zugeflüstert hat.
Schon so eine kleine Veränderung kann befreien. Mein Kopf fühlt sich leichter an, und das liegt nicht nur daran, dass er etwa ein halbes Kilo leichter ist.
18:45
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03 mai 2006
...Je me sens à l'aise
L'ambiance est...
comme un jeu de vint... Le silence.... et l'amour.....
Partout! Partout du monde. Et je me sens à l'aise. 
21:31
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04 avril 2006
Ein Tribut an Farin
Es passierte am Abend des 4. April
Die Sonne ging unter, es war grad ziemlich still
Nur ein paar Krähen waren zu sehn
Sie waren unterwegs, ich weiß nicht, wohin
Ich sah sie langsam gen Osten ziehen
Ich dachte nach über einige Sachen
Die Menschen so tun - plötzlich musste ich lachen
Der Gedanke traf mich wie ein Blitz
Das ganze Leben ist nur ein Witz
Und alles, was wir so anstelln, um anders zu sein
Als die anderen, ist nichts als Schein
Und ich sah ein:
Wir wollen alle mehr oder weniger dasselbe
Seit es Menschen gibt
Nen Platz an der Sonne, genug zu essen, ein Bett -
Und jemanden, der uns liebt
Ach ja... wie schön es noch passt, ungefähr anderthalb Stunden lang. Und eigentlich immerimmerimmer.
Eine Anerkennung an Farin Urlaub...ein ganz besonderer Mensch mit ganz besonderer Ausstrahlung... den man sofort mag. Der Junge. Einfach...anders.
So wie nur zwei Menschen in meinem Leben...
Jeder ist etwas besonders, aber manche sind einfach...anders :)
Einen Gruß an die Beiden mit Aura zum Anfassen und ... nicht-in-worte-fassen-können-Gefühl
und noch etwas zum Schluss:
Es gibt so viel, was wir begehren
Weil wir so gerne was Besonderes wären
Ich glaub, ich gründe nen Verein
Da darf kein anderer hinein
Ganz egal, was du tust, ganz egal, wer du bist -
Die einfache Wahrheit ist:
Wir wollen alle mehr oder weniger dasselbe
Seit es Menschen gibt
Und wieder einmal gute Nacht, an alle lieben Menschen, die das lesen... oder auch nicht. :)
22:35
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