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23 février 2007
La joie du coeur
Es gibt eine Zeit im Leben eines Mädchens, die wie ein Sturm übers Land zieht, Wettergeräte und Gemüter verrückt spielen lässt, alles in sich verschluckt und nach der alles anders ist. Kurz: Ferien. Und nun habe ich die Chance genutzt und die freie Zeit darauf verwendet, effektiv -effektiv!- zu denken, handeln und entscheiden. Ich habe mich für eine Menge Personen entschieden und nun sitze ich hier und habe... entschieden bessere Laune.
Ich denke, ich bin so weit, viele wunderbare Menschen in meinem Leben (wieder) willkommen zu heißen. Seltsamerweise lächle ich. Ich hab euch vermisst :) Und mit neuer Kraft laufe ich einen neuen Weg, eine bestimmte Melodie im Kopf... le pont dans le jardin.
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12 février 2007
Das Thermometer ist meine Waffe
Endlich! Das Wochenende ist vorbei! Doch mein Leiden neigt sich nur langsam seinem Ende entgegen. Pünktlich zum Wochenende brach die fies in mir schlummernde Grippe aus, die die nächsten Tage zu den langweiligsten meines Lebens werden ließ. Nein, es war nicht schön. Ja, das weiß wohl jeder, aber ich brauche jedes Mitgefühl, das ich bekommen kann, ich suhle mich doch so gern darin.
Heute, es ist Tag 4, ich kann wieder halbwegs reden, ohne das Bedürfnis zu verspüren, mich deswegen selbst zu verarschen. Selten nasal, wirklich. Wenn ich nicht in meinem Bett lag und mich über meine Stimme lustig machte, lag ich in meinem Bett und schlief. Oder ich lag auf dem Sofa und schlief. Oder ließ mich von meiner Mami verhätscheln und mit Drogen, äh, Schmerzmitteln vollpumpen. Ich mag Medizin, echt. Sie gaukelt einem vor, alles wäre wieder gut, das ist doch wirklich toll! ...Oder ich lag in meinem Bett/auf dem Sofa/auf dem anderen Sofa/im Bett Mutters (wegen der Bettwäsche. Blau wirkt beruhigend, das weiß man doch. Wirklich nur wegen der Bettwäsche!) in einem Zustand, nennen wir das Kind beim Namen, komatös. Dabei sind mir tolle Sprüche eingefallen, die super für Glückskekse geeignet wären, aber da ich mich nicht kurz fassen kann, muss es erstmal so riesige Kekse geben, bevor ich sie verkaufe. Oder man faltet die Zettel. Egal.
Der einzige menschliche Kontakt in den letzten, grausamen Tagen hieß, äh, heißt Mutter. Ich habe schon fast vergessen wie Menschen aussehen, ich denke, so ging es Picasso auch, er hatte bestimmt länger mal was Ansteckendes und so kam es dann zu seinen Bildern, weil er keine Mama hatte, die ihn zwang, blöde Äpfel zu essen und ständig Fieber zu messen und ihn durch den Versuch, ihn in den Schlaf zu streicheln, aufweckte. Ich brenne darauf, wieder unter Leute zu können, über Exen zu spekulieren, sich lauthals über Lehrer aufzuführen, ständig -ständig, verdammt- in die Seite gepiekst zu werden, "Um sicher zu gehen, dass du noch kitzlig bist", kurz: normales Schulleben und Freunde und und und... aber so viel zu schlafen war trotzdem toll.
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