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27 août 2006
vingt-sept, vingt-sept
Der siebenundzwanzigste August. Ich blicke ein Jahr zurück.
Und erinnre mich an ihn als wäre es letzte Woche gewesen, aber das ist es nicht, da liegt viel viel viel dazwischen. Ich benutze diesen Tag als eine Art Stützpfeiler, denn man kann sagen, dass vor einem Jahr alles begann. ... gedrehtes Leben-
Noch vor einem Jahr, ich sehe vor mir, was ich trage, bis zu den Ohrringen ist jedes Detail vorhanden... drei Gestalten auf einer Steinbank, völlige Dunkelheit, Lachen. Leben um einen herum. Ein Mädchen im Wald. Und der Mensch mittendrin, ich, ich, ich... setze den ersten Schritt. Überhaupt nicht wackelig. Ungewohnt... gut. Und dann führte das eine zum anderen und das wiederum zum nächsten und... der verschlungene, aber feste Weg führt. Zu einem Ende. Um nicht zu sagen einem Happy End.... vorläufig, denn abgeschlossen ist noch lange nichts.
Seufzend und mit einem selten gefühlten Moment der Zufriedenheit, ja, kann ich mich zurücklehnen... und den Blick auf die Zukunft richten. Auf den nächsten siebenundzwanzigsten August.
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19 août 2006
Bin daha- wer nohoch..?
dieser Eintrag entsteht mehr oder weniger gezwungenermaßen, aus Pflichtgefühl den Lesern gegenüber(ha! ..kurzer Auflacher); offiziell bin ich seit Montagnachmittag heimgekehrt, ein Teil meiner Gedanken hängt aber immernoch irgendwo in Hildesheim, wo M’era Luna stattfand. Ich möchte zusamenfassend sagen, dass es, wie erwartet :), sehr schön war, nähere Ausführungen würden womöglich langweilen. Doch ich habe ein bisschen gemerkt, dass ich wieder ein Stück gewachsen bin.
More deep? Maybe.
Sehr viel mehr ist nicht passiert, ich hab die letzten Tage mit tollen Menschen verbracht und wenn ich allein war, mich der Musik zugewandt, meine Lieblingslieder gehört. Und gemalt.
...nichts besonderes, und schon lange nichts, wofür man Talent benötigt, aber Ornamente, Seitenüberseiten an Ornamenten... lilapinkgrünschwarz... als Meditation hervorragend geeignet...macht es einfach Freude und beruhigt ungemein....
Darum stehen jetzt auch schon seit mehreren Wochen ein Wasserfarbmalkasten und mein wundervoller Pinsel immer in Reichweite.
Kurzum- ich genieße es.
Jedenfalls die zweite Hälfte des Tages, es ist schwer, nicht jeden Tag bis 12 liegenzubleiben, und noch schwerer, nicht den ganzen Tag in Pyjama rumzuspringen; die Menschheit weiß, wovon ich rede.
01:59 Publié dans Aus dem Fenster geschaut | Lien permanent | Commentaires (0) | Envoyer cette note
10 août 2006
Unausmerzbar. Unverzeihbar? Unausgesprochen.
Damals.
Einen Fehler gemacht?
Immer wieder nachgedacht
Damals.
Nur ein schlechter Traum?
Rückgängig zu machen war es kaum
Jetzt-
Überstanden und einen Strich gezogen
Oder hab ich mich angelogen?
Künftig;
Wage ich, darüber nachzudenken?
20:04 Publié dans Zusammengereimt | Lien permanent | Commentaires (0) | Envoyer cette note
Wegenweilgenaudemda.
Die Hand voller Brennesseln, aber glückglückglückglücklich
Wegen dem kleinen quietschenden Wesen auf meinem Bett
Wegen so toll weichen Haaren
Wegen einem schon immer gewünschten neuen Pinsel
Wegen dem halb bepackten Koffer neben mir
Wegen Tarnfarbe auf meinem Gesicht und dicken Socken an meinen Füßen und Plänen für morgen und. Und.
04:00 Publié dans Aus dem Fenster geschaut | Lien permanent | Commentaires (1) | Envoyer cette note
09 août 2006
Ein bisschen zurück, ein bisschen Frühstück
... und auch bald wieder weg :)
nach fünf tollen Tagen voller Trägheit, Daueressen und viel Gelächter und Gekarte befinde ich mich wieder in den gewohnten vier Wänden, den Koffer ausgepackt und den nächsten schon wieder offen, bereit zum Befüllen. Doch heute Abend gibt es erstmal ein kleines fröhliches Wiedersehen.
Ich bin auch ein wenig stolz auf mich, ich habe es tatsächlich geschafft, vom ersten bis zum letzten Tag eine Art Tagebuch in Briefform zu führen, nur für mich. Ich habe fünf Seiten vollbekommen, obwohl wir wirklich kaum etwas Nennenswertes unternommen haben, ausser vielleicht den Ausflug nach Erfurt (ein Tipp für Nicht-Erfurter: das Eis ist der helle Wahnsinn und der Schokoladenladen nur zu empfehlen, doch genug der Werbung, ich werde ja nicht dafür bezahlt), doch das... wars schon. Bei dem Wetter war allerdings auch nicht so viel rauszuholen. Natürlich hab ich auch wieder emsig Fotos geschossen, die ich heute alle noch auswerten werde, viel Zeit bleibt mir dafür gerade nicht, aber da ich mehr als ausgeruht bin, sollte ein wenig Stress kein Problem darstellen.
Nungut, ich möchte durch ein zu langes „Essay“ nicht den Eindruck erwecken, dass es doch noch etwas Mitteilungswürdiges gegeben hätte, darum schließe ich hier ab.
Une bonne nuit? Oui, je pense :).
21:55 Publié dans Aus dem Fenster geschaut | Lien permanent | Commentaires (0) | Envoyer cette note
05 août 2006
Il est fini, encore une fois.
Gerade wollte ich noch schreiben, das Schuljahr neigt sich dem Ende zu- da war es schon vorbei. Und wieder einmal ist alles anders, als davor, eine Drehung um hundertachtziggrad, die vor einem Jahr noch unmöglich gewesen wäre, unvorhersehbar. Unvorhersehbar schnell gewachsen, unvorhersehbare Reaktionen auf alles Mögliche bekommen, mein Weg schlug die kurvigstmöglichen Schlangenlinien, und fast wäre mir mein Leben aus der Hand geglitten wie ein nasses Stück Seife- doch im Großen lässt sich die Bilanz ziehen: auch wenn ich wieder beunruhigend wenig für die Schule getan habe, so gibt es wohl kein Jahr, in dem ich mehr gelernt hätte, in dem mir mehr gutes wiederfahren ist, in dem ich mich mir selbst näher gefühlt hätte, mehr gewagt habe und dadurch mehr gewonnen habe-
Ich sitze noch da wie vor einem Jahr. Doch ich weiß dass ich zwischendurch aufgestanden bin, um mir selbst näher zu kommen, und anderen.
Und sogar die erste Ferienwoche ist schon wieder vorbei, wie kann das eigentlich möglich sein. Jetzt sitze ich hier, farblich so unperfekt wie selten gekleidet (rotes T-Shirt und rosa Hose), kaue meinen Lieblingskäse, ohne den ich nebenbei bemerkt schon längst eingegangen wäre, und denke nach, nach anderthalbstündigen und erfolgslosen Einschlafversuchen. Auch morgen- also eigentlich heute- wird mir wieder jede Chance auf Ausschlafen genommen, denn es geht 9 Uhr auf Richtung Heimatsbesuch. Aber das allererste Mal nicht allein, nein, die stets- unabsichtlich- getrennte Welt meiner Gegenwart, diesmal in menschenähnlicher Form, trifft nun auf die sorgsam abgesperrte, behütete Vergangenheit meinerselbst, und jedenfalls für mich ist das ein unvorstellbarer Zusammenstoss, wie die Vermischung zweier Farben, nehmen wir doch als Beispiel blau und rot.
Vielleicht denkt der ein- oder andere an mich (spätestens jetzt), wäre ja auch unsinnig, wenn nicht, schließlich ist das hier mein Blog. Genug gefaselt, ich wollte nur ausdrücken, wie besonders die nächsten fünf Tage für mich werden, nunja.
So viele Gedanken, die durch den Kopf spuken, unmöglich sie alle einzufangen.
Silberne Fäden,
die uns begleiten,
wo auch immer man hingehen mag
leise
ihre Kreise
über einem ziehend
auch in der Dunkelheit
hauchzart scheinend
und ebenjener Schein
niemals erlischt
sondern vielleicht sogar für Andere sichtbar wird
Langsam setzt die Müdigkeit doch ein... Gute Nacht, ihr lieben kleinen Menschen da draußen, die von meinem Gequatsche nicht genervt sind, oder jedenfalls nur ein bisschen, und die auch den Sommer genießen, wenn er so ist, wie er ist.
01:35 Publié dans Mir selbst zugehört , Zusammengereimt | Lien permanent | Commentaires (0) | Envoyer cette note