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05 août 2006
Il est fini, encore une fois.
Gerade wollte ich noch schreiben, das Schuljahr neigt sich dem Ende zu- da war es schon vorbei. Und wieder einmal ist alles anders, als davor, eine Drehung um hundertachtziggrad, die vor einem Jahr noch unmöglich gewesen wäre, unvorhersehbar. Unvorhersehbar schnell gewachsen, unvorhersehbare Reaktionen auf alles Mögliche bekommen, mein Weg schlug die kurvigstmöglichen Schlangenlinien, und fast wäre mir mein Leben aus der Hand geglitten wie ein nasses Stück Seife- doch im Großen lässt sich die Bilanz ziehen: auch wenn ich wieder beunruhigend wenig für die Schule getan habe, so gibt es wohl kein Jahr, in dem ich mehr gelernt hätte, in dem mir mehr gutes wiederfahren ist, in dem ich mich mir selbst näher gefühlt hätte, mehr gewagt habe und dadurch mehr gewonnen habe-
Ich sitze noch da wie vor einem Jahr. Doch ich weiß dass ich zwischendurch aufgestanden bin, um mir selbst näher zu kommen, und anderen.
Und sogar die erste Ferienwoche ist schon wieder vorbei, wie kann das eigentlich möglich sein. Jetzt sitze ich hier, farblich so unperfekt wie selten gekleidet (rotes T-Shirt und rosa Hose), kaue meinen Lieblingskäse, ohne den ich nebenbei bemerkt schon längst eingegangen wäre, und denke nach, nach anderthalbstündigen und erfolgslosen Einschlafversuchen. Auch morgen- also eigentlich heute- wird mir wieder jede Chance auf Ausschlafen genommen, denn es geht 9 Uhr auf Richtung Heimatsbesuch. Aber das allererste Mal nicht allein, nein, die stets- unabsichtlich- getrennte Welt meiner Gegenwart, diesmal in menschenähnlicher Form, trifft nun auf die sorgsam abgesperrte, behütete Vergangenheit meinerselbst, und jedenfalls für mich ist das ein unvorstellbarer Zusammenstoss, wie die Vermischung zweier Farben, nehmen wir doch als Beispiel blau und rot.
Vielleicht denkt der ein- oder andere an mich (spätestens jetzt), wäre ja auch unsinnig, wenn nicht, schließlich ist das hier mein Blog. Genug gefaselt, ich wollte nur ausdrücken, wie besonders die nächsten fünf Tage für mich werden, nunja.
So viele Gedanken, die durch den Kopf spuken, unmöglich sie alle einzufangen.
Silberne Fäden,
die uns begleiten,
wo auch immer man hingehen mag
leise
ihre Kreise
über einem ziehend
auch in der Dunkelheit
hauchzart scheinend
und ebenjener Schein
niemals erlischt
sondern vielleicht sogar für Andere sichtbar wird
Langsam setzt die Müdigkeit doch ein... Gute Nacht, ihr lieben kleinen Menschen da draußen, die von meinem Gequatsche nicht genervt sind, oder jedenfalls nur ein bisschen, und die auch den Sommer genießen, wenn er so ist, wie er ist.
01:35 Publié dans Mir selbst zugehört , Zusammengereimt | Lien permanent | Commentaires (0) | Envoyer cette note