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27 mai 2006
...und ich male uns beide als Umriss aus Kreide
War das die Sache wert?
Dass du mich so verletzt?
Hast du mir doch zu Lieben gelehrt-
Und mich auf Wolke sieben versetzt
Das ist dir jetzt egal?!
Bin vor Tränen aufgelöst
Nurnoch zweite Wahl
Voll und ganz entblößt
Für dich hätt ich ein Einhorn gesucht
Und auch das Paradies gefunden
Hätt sogar den Gott verflucht
Für nur eine deiner Stunden
Dieses Gedicht habe ich vor fast anderthalb Jahren geschrieben, in einer Phase, in der ich jeden Tag vierfünfsechs Seiten schreiben konnte und noch vor Kreativität übergesprudelt bin. Diese Phase dauerte etwa eine Woche... zurück bleibt ein Block, gefüllt mit in Worte gefassten Emotionen und einem starken Teil meiner Persönlichkeit. Jedes Mal, wenn ich ihn durchblättre, ist es, als würde ich ein altes, zurückgelassenes Ich treffen, das ich freudig in die Arme nehme, um es beruhigt weiter ruhen zu lassen.
Ich denke so oft daran zurück und lese meine Lieblingswerke, sehe meine Hände vor mir, die so schnell mit dem Bleistift über das karierte Papier glitten und weiß noch ganz genau, wie ich bei jedem der Gedichte dasaß, was ich anhatte, was ich fühlte, wer ich war.
Und dass ich es nicht mehr bin. Die Hand, vor Jahren in Ton gedrückt um einen Abdruck zu hinterlassen... du läufst vorbei und legst deine Hand auf den Abdruck von damals. Und es passt nicht. Dieselbe Hand, aber gewachsen und gestärkt.
Du erkennst mich nicht wieder
Allein.
Mein Gesicht sei noch gleich, doch du weißt nicht, ob das reicht, um nicht alleine zu sein.
All-ein. Alles eins.
Danke.
22:00 Publié dans Zusammengereimt | Lien permanent | Commentaires (0) | Envoyer cette note
23 mai 2006
Schnipp Schnapp...Haare ab.
I want you to listen to me without judging me.
Am Sonntag beschlossen, eine Veränderung muss her.
Ich war gestern kurzfristig beim Friseur, meine Begleitung hatte die Form meiner im wahrsten Sinne des Wortes wundervollen Freundin Mona...die auch gleich die gesamte „Bestellung“ übernommen hat.
Heraus kam ein überraschend sehr kurzer fluffiger verträumter-Mädchen-Haarschnitt...ich sehe aus und fühle mich wie ein komplett anderer Mensch. Ich werde anders wahrgenommen und seit kurzem nehme ich auch anders wahr...irgendwie dreht sich eben alles zum Licht wie mir eine schlaue Seele zugeflüstert hat.
Schon so eine kleine Veränderung kann befreien. Mein Kopf fühlt sich leichter an, und das liegt nicht nur daran, dass er etwa ein halbes Kilo leichter ist.

18:45 Publié dans Aus dem Fenster geschaut | Lien permanent | Commentaires (0) | Envoyer cette note
19 mai 2006
Sie hat was vermisst.

Waaah Musik liegt in der Luft und hängt in den Bäumen und schwimmt mit den Wellen des Drecksflusses und und und...
Ein Leben ohne Musik? (der Gedanke ist zugegeben nicht neu, nur geht es mir da wie vielen Anderen)
Undenkbar.
Ich fühle mit Musik, ich lebe mit ihr. Das hat seine guten Seiten, wie zum Beispiel dass ich meine Gefühle immer irgendwie ausdrücken kann, nur für mich, ausser die Musik ist laut- dann wissen auch die Nachbarn wies mir geht :) Auf der anderen Seite bedeutet das natürlich auch... Dauerohrwurm.
Leaving on a Jetplane, Bohemian Rhapsody, Hund, El vals del obrero... Es wird gefördert durch die stets summend-singenden Menschlein um mich herum, denen ich dafür auch wirklich dankbar bin :)
Jedenfalls fühlt man sich so nie allein, das hab ich vergessen die letzten Monate.. und jetzt drängt es sich natürlich mit aller Macht zurück! Ich wusste nicht mehr, wie gut es tut und ich hab nicht gemerkt, wie stark ich es vermisst habe...
Der Titel ist übrigens ein Lied aus dem neuen Bela B. Album,ich kam noch nicht dazu, es zu hören, auch wenn es vor mir liegt...
14:40 Publié dans Mir selbst zugehört | Lien permanent | Commentaires (0) | Envoyer cette note
09 mai 2006
....und so viel gefunden
Wie lange leben manche Menschen in ihrer Welt, die eben einfach nur ihre
Welt ist. Vor sich hin. Nebeneinander. Nehmen einander wahr. Reagieren nicht. Und einsam.... wünschen sich vielleicht so zu sein, wie andere. Menschen, von denen sie denken, sie seien glücklich... Das ist alles Oberfläche.
Beneide doch keine anderen Menschen für ein Leben, sondern schaffe dir selbst eins! Nicht nebeneinander, sondern miteinander. Mach dir dein Glück. Sei du selbst....ist das Leben nicht vielvielviel zu kurz, um sich Gedanken zu machen wie: was sollen nur die Anderen davon halten? Ist das nicht komisch? Oder auch: Naja, ein ander Mal vielleicht...
Wir werden nie wieder Kinder sein.... nie wieder Irgendwann sind wir tot, und das, ohne bewusst gelebt zu haben? Nein. Verpass keine Chancen, nichts ist schlimmer als irgendwann alt und zerbrechlich aufzuwachen und sich zu fragen: warum nur hab ich nichts getan damals, als ich die Chance dazu hatte?
Wieviel schon geschehen ist in jedem unserer kleinen, jungen Leben. Du schliesst die Augen. Machst sie auf und es ist vielleicht schon zu spät. Nimm deine Chance...dein Leben ist einzigartig. Unwiederruflich.
Jeder will doch nur glücklich sein. Man hat viel zu wenig Zeit, um sie in Angst vor Zurückweisungen oder Hänseleien zu verbringen.
Ein Körnchen Staub im Universum- irgendwann wachst du auf und gehst arbeiten. Hast deinen Alltag. Hast deine Rente. Hast dein Ende. Und wirst nie wieder in die Schule gehen können... man kann nicht wenden wie auf einer Strasse. Man kann nur versuchen, die Fahrt so wundervoll wie nur möglich zu gestalten.
18:55 Publié dans Mir selbst zugehört | Lien permanent | Commentaires (0) | Envoyer cette note
07 mai 2006
Schau an, zwei Mädchen auf einer Brücke.

Ich sitze jetzt hier, neben mir ein Strauss stark duftender, violetter Flieder, das Einzige, was mir gerade ein gutes Gefühl verschafft....Mein Gott, der wundervollste Geruch dieser Welt.
Nach zwei Tagen, in denen ich mehr durch- und erlebt habe als in den letzten drei Monaten, ziehe ich Bilanz, jetzt, da ich das erste Mal Zeit habe, in Ruhe, ganz für mich allein zu sein.
Es ist kein weltbewegendes Ergebnis, sondern eben das eines kleinen Mädchens: ich bin nicht glücklich. Und egal, weviele liebevolle Hände sich mir entgegenstrecken, die eine Hand hat sich vor mir verschlossen. Für immer? Das weiss ich nicht. Nur weiss ich, es ist die einzige, die mir im Moment wirklich wieder aufhelfen könnte.
Das ist kein Hilferuf oder ein Wink mit dem Zaunpfahl, à la „Schau mal, wie arm dran ich doch bin“.... es sind einfach meine Gedanken.
Wer weiß, was die Zukunft bringt...ich denke wieder an mein Lieblingszitat „Es gibt kein glückliches Ende, denn es endet nichts.“...heißt das wirklich auch, dass es kein Schlechtes gibt?



22:30 Publié dans Mir selbst zugehört | Lien permanent | Commentaires (1) | Envoyer cette note
03 mai 2006
...Je me sens à l'aise
L'ambiance est...
comme un jeu de vint... Le silence.... et l'amour.....
Partout! Partout du monde. Et je me sens à l'aise. 
21:31 Publié dans Aus dem Fenster geschaut | Lien permanent | Commentaires (1) | Envoyer cette note