25 avril 2006
...und ich verschwind' in der Gischt vom Meer
Wie gern würde ich, vor allem bei diesem Wetter, einen fröhlichen Himmelhoch-jauchzend-Eintrag machen.
Aber alles, alles was ich fühle ist... Hilflosigkeit? Leere? Verbitterung. Ruhe.... ungute Ruhe.
Die Art von Ruhe, die man fühlt, wenn man ein Feuer mit Sand beschüttet. Es ist aus... aber gewaltsam. Zurück bleibt ein Gefühl, das sich so tief in mein Herz gesogen hat....wer weiß ob ich es wieder los werde? Ich beschreibe es als absolute Negativität. Egal, wer mir eine Freude macht, egal, ob heute die Sonne so wunderbar scheint,.... alles ein kurzes Aufleuchten und schon überschwemmt die Dunkelheit das Licht.
Das will ich nicht. Doch es hört und hört und hört nicht auf... ich bin verzweifelt. Mein Herz bringt sich selbst um....
Gern würde ich mich wieder besser fühlen, aber es ist mir nicht möglich und egal, wie viel tolle Unterstützung ich von den ganzen tollen Menschen um mich herum bekomme...es wird noch eine Weile so sein.
Seid mir nicht bös für all diese negativen Gedanken... aber sie müssen ein bisschen raus, sonst erstick ich noch dran... und geh unter in der Gischt vom Meer.
15:15 Publié dans Mir selbst zugehört | Lien permanent | Commentaires (1) | Envoyer cette note
04 avril 2006
Ein Tribut an Farin
Es passierte am Abend des 4. April
Die Sonne ging unter, es war grad ziemlich still
Nur ein paar Krähen waren zu sehn
Sie waren unterwegs, ich weiß nicht, wohin
Ich sah sie langsam gen Osten ziehen
Ich dachte nach über einige Sachen
Die Menschen so tun - plötzlich musste ich lachen
Der Gedanke traf mich wie ein Blitz
Das ganze Leben ist nur ein Witz
Und alles, was wir so anstelln, um anders zu sein
Als die anderen, ist nichts als Schein
Und ich sah ein:
Wir wollen alle mehr oder weniger dasselbe
Seit es Menschen gibt
Nen Platz an der Sonne, genug zu essen, ein Bett -
Und jemanden, der uns liebt
Ach ja... wie schön es noch passt, ungefähr anderthalb Stunden lang. Und eigentlich immerimmerimmer.
Eine Anerkennung an Farin Urlaub...ein ganz besonderer Mensch mit ganz besonderer Ausstrahlung... den man sofort mag. Der Junge. Einfach...anders.
So wie nur zwei Menschen in meinem Leben...
Jeder ist etwas besonders, aber manche sind einfach...anders :)
Einen Gruß an die Beiden mit Aura zum Anfassen und ... nicht-in-worte-fassen-können-Gefühl
und noch etwas zum Schluss:
Es gibt so viel, was wir begehren
Weil wir so gerne was Besonderes wären
Ich glaub, ich gründe nen Verein
Da darf kein anderer hinein
Ganz egal, was du tust, ganz egal, wer du bist -
Die einfache Wahrheit ist:
Wir wollen alle mehr oder weniger dasselbe
Seit es Menschen gibt
Und wieder einmal gute Nacht, an alle lieben Menschen, die das lesen... oder auch nicht. :)
22:35 Publié dans Aus dem Fenster geschaut | Lien permanent | Commentaires (0) | Envoyer cette note
02 avril 2006
Die Nacht
Gestern Nacht noch im Tal der Tränen
Was hätt ich für ein Licht gegeben
Das mir hilft mich sicher zu wähnen
Und aus dem Bette zu erheben
Die Monde schwinden vor mich hin
Das Dunkel wird des Tages Sinn
Und weiter schlaf und träum ich mich fort
Bis zu einem andren Ort
Vielleicht heute, vielleicht morgen
Gestern gabs noch keine Sorgen
Doch gestern ist schon lange her
Und ich versink im tiefen Meer
Die Blasem steigen, der Atem schwindet
Ich seh was man mit Himmel verbindet-
Doch weder gestern, heut noch morgen
Konnt ich ertränken Kummer und Sorgen
Jetzt ist alles ganz, ganz anders. Und ob ich irgendwann auftauchen kann, um endlich glücklich zu sein- wolkenlos himmelblau glücklich- steht noch in den Sternen... Es liegt bei mir, aber ich muss meine Angst überwinden, und ein bisschen Schmerz zufügen, um großes Leid zu ersparen...
Gute Nacht, liebe Welt.
Hoffentlich geht morgen auch sicher die Sonne auf.
P.S.: Ein Titel für das Gedicht werdet ihr umsonst suchen :>
02:20 Publié dans Zusammengereimt | Lien permanent | Commentaires (1) | Envoyer cette note