02 avril 2006
Die Nacht
Gestern Nacht noch im Tal der Tränen
Was hätt ich für ein Licht gegeben
Das mir hilft mich sicher zu wähnen
Und aus dem Bette zu erheben
Die Monde schwinden vor mich hin
Das Dunkel wird des Tages Sinn
Und weiter schlaf und träum ich mich fort
Bis zu einem andren Ort
Vielleicht heute, vielleicht morgen
Gestern gabs noch keine Sorgen
Doch gestern ist schon lange her
Und ich versink im tiefen Meer
Die Blasem steigen, der Atem schwindet
Ich seh was man mit Himmel verbindet-
Doch weder gestern, heut noch morgen
Konnt ich ertränken Kummer und Sorgen
Jetzt ist alles ganz, ganz anders. Und ob ich irgendwann auftauchen kann, um endlich glücklich zu sein- wolkenlos himmelblau glücklich- steht noch in den Sternen... Es liegt bei mir, aber ich muss meine Angst überwinden, und ein bisschen Schmerz zufügen, um großes Leid zu ersparen...
Gute Nacht, liebe Welt.
Hoffentlich geht morgen auch sicher die Sonne auf.
P.S.: Ein Titel für das Gedicht werdet ihr umsonst suchen :>
02:20 Publié dans Zusammengereimt | Lien permanent | Commentaires (1) | Envoyer cette note
Commentaires
...du bist nicht zufällig eine Reinkarnation von Ramona? (eine Bekannte von mir die sehr ähnlich schreibt)
Jedenfalls ein sehr schönes und bewegendes Gedicht... ich wünsch dir Glück ;)
Ecrit par : Leartin Dialonis | 02 avril 2006
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